Geräte zum detektieren von Elektro-Magnetischen Feldern
im Frequenzbereich <= 200 KHz, im Bereich der Handyfrequenzen von 800 – 2500 MHz

Niederfrequente elektrische und magnetische Felder

Der Bereich der niederfrequenten Felder umfasst elektrische und magnetische Wechselfelder mit Frequenzen zwischen 1Hz und 100kHz. Im Alltag ergibt sich die Exposition der Bevölkerung hauptsächlich durch die elektrischen und magnetischen Felder, die durch die Stromversorgung mit 50Hz und elektrifizierten Verkehrssystemen wie Eisenbahnen mit 162/3Hz entstehen. Das elektrische Bahnstromnetz wird in Deutschland mit einer Frequenz von 162/3Hz betrieben. Die Grenzwerte für diese Anlagen liegen bei einer elektrischen Feldstärke von 10kV/m und einer magnetischen Flußdichte von 300T. Die Stromversorgung erfolgt mittels Hochspannungsleitungen. Dabei treten in der Umgebung von Leitungen niederfrequente elektrische und magnetische Felder auf. Weitere Verursacher für elektrische Wechselfelder sind elektrische Installationen in der Wand, Decke oder Fußboden. Diese können auch aus Nachbarräumen oder Nachbargebäuden auf den liegenden Körper einwirken. Im Einzelnen können dies Leitungen zu Steckdosen, Lampen, Schaltern oder auch Gerätezuleitungen sein, wenn sie an Steckdosen angeschlossen sind, sowie Haushalts- und Arbeitsgeräte, Maschinen, Beleuchtungsanlagen, Transformatoren, Hoch- und Niederspannungsleitungen, Telefonanlagen, Bahnstörungen, Schwachstromanlagen usw.

Biologische Wirkungen niederfrequenter magnetischer Felder

Die gesundheitlichen Auswirkungen niederfrequenter magnetischer Felder entsprechen denen der niederfrequenten elektrischen Felder. Das kommt daher, dass elektrische und magnetische Felder in ähnlicher Weise auf den menschlichen Körper einwirken. Das elektrische Feld erzeugt einen Verschiebungsstrom in Feldrichtung, das magnetische Feld verursacht einen Induktionsstrom (ringförmiger Strom senkrecht zur Feldrichtung).

Besonders im Zusammenhang mit niederfrequenten magnetischen Wechselfeldern wurden verschiedene epidemiologische Studien - meistens in der Nähe von Hochspannungsleitungen - durchgeführt, die ein erhöhtes Krebsrisiko festgestellt haben wollen. Oft ist dabei von Leukämie oder Gehirntumoren die Rede. Ihre Aussagekraft ist jedoch umstritten. Die sich dabei ergebenden Probleme sind zu geringe Fallzahlen, schlechte Erfassung der Belastung, schlechte oder keine Erfassung von weiteren Faktoren und mangelnde Reproduzierbarkeit. Nicht beachtet wurden auch Fenstereffekte, d. h. die gesundheitlichen Auswirkungen zeigen sich nur innerhalb bestimmter Amplituden- und Frequenzbereiche. Dazu kommt, dass Studien mit positivem Ergebnis möglicherweise nicht veröffentlicht wurden. In der Literatur existieren dazu zahlreiche Übersichten.

Gesundheitliche Auswirkungen

Die Wirkungen elektromagnetischer Felder auf biologische Systeme wie zum Beispiel den Menschen sind sehr vielfältig. Sie hängen hauptsächlich von der Frequenz und der Intensität der einwirkenden Strahlung, daneben aber auch von individuellen Eigenschaften wie Körperform und Körpergröße ab.

Im Resonanzbereich, also dort, wo die Körperabmessungen ungefähr mit der Wellenlänge übereinstimmen, ist die aufgenommene Strahlungsenergie am größten. Bei Erwachsenen liegt diese Resonanz bei ca. 30-100 MHz, also im Fernseh- und UKW-Bereich. Da die Wellenlänge mit zunehmender Frequenz abnimmt, werden Kleinkinder durch höhere Frequenzen stärker belastet. Deren Resonanzbereich liegt bei bis zu 300 MHz. Einem Bereich, in dem Anwendungen wie der digitale, gepulste Richtfunk oder der Flugfunk liegen.

Obwohl die Energie bis zu einer Frequenz von ca. 300 GHz für eine Ionisation zu niedrig ist (nicht ausreicht), so können doch elektrische und elektrochemische Vorgänge, die im Stoffwechsel des Körpers ablaufen, beeinflußt werden. So ist z.B. jede kleine Muskelaktivität, jede Sinneswahrnehmung an einen elektrischen Impuls gebunden.

Bei den einzelnen Wirkungen lassen sich wieder niederfrequente und hochfrequente Felder voneinander unterscheiden.

Hochfrequente elektromagnetische Felder

Elektromagnetische Wellen werden kabellos zum Zwecke der Sprach- und Datenübermittlung in höheren Frequenzen (100 kHz bis 300 GHz) ausgesendet, wobei elektrische und magnetische Felder zu einer elektromagnetischen Welle verschmelzen. Hochfrequente Strahlung (HF-Strahlung) wird wegen ihrer großen Reichweite und der schnellen Ausbreitung ihrer Wellen vor allem vom Mobilfunk, Radio- und Fernsehsendern, Radar, Richtfunk, schnurlosen Telefonen, Babyphones und in Mikrowellen genutzt.

Messung von hochfrequenten elektromagnetischen Feldern

Die hochfrequente Strahlungsdichte wird in Mikrowatt pro Quadratmeter (W/m²), die elektrische Feldstärke in Volt pro Meter (V/m) und die Antennenspannung in Millivolt (mV) gemessen.


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